Zusammenfassung 1./2. Forschungsabend

Die Forschungsabende liegen nun mehr als zwei Wochen zurück und ich denke es wird Zeit für eine erste Zusammenfassung und Bewertung. Wobei… wo sind eigentlich die 2 1/2 Wochen geblieben? Zeit verfliegt…

Ich werde für jeden Forschungsabend einen eigenen Blog-Eintrag mit Details und Ergebnissen schreiben – zunächst einmal eine erste Gesamtbewertung aus der Vogelperspektive…

Zunächst einmal möchte ich (ebenso wie Anja und Leo) mich aber bei allen Teilnehmern bedanken. Ohne Euch hätte es nicht funktioniert, und ich möchte insbesondere für Eure Offenheit, Eure Experimentierfreunde und (ganz wichtig!) Eure Geduld Danke sagen.

Wie immer bei solchen Forschungsaktivitäten geht es am Anfang etwas holprig. Ich hoffe, dass wir als Organisatoren mit der Zeit insgesamt flüssiger werden – auch wenn es darum geht Neues auszuprobieren. Oder anders formuliert: auch das Neue ausprobieren kann geübt werden…

Der erste Abend lag vom Ansatz näher an den „klassischen“ Ansätzen der Organisationsberatung (es gibt ein Thema, einen Anliegenbringer, es wird eine Aufstellung durchgeführt etc). Es wurde das Format „Projektscope abklären“ anhand eine echten Falls ausprobiert – und das mit Erfolg.

Der zweite Abend stand unter der Prämisse „mal ganz was Experimentelles“. Hier stand die Idee des „visuellen Denkens“ im Vordergrund. Es geht dabei darum, die Elemente der Aufstellung dazu zu nutzen, die Intelligenz der Gruppe anzuzapfen („swarm intelligence“) und im Team zu besseren Lösungen zu kommen. Dieses visuelle Denken soll z.B. bei der Entwicklung von Objekt- oder Datenmodellen zum Einsatz kommen.

Das hat nicht ganz so gut funktioniert wie beim ersten Abend, was aber z.T. daran lag, dass keiner der Teilnehmer eine „echte“ technische Fragestellung mitgebracht hat. Ich habe dann ersatzweise ein technisches Thema aus meiner Themenkiste herausgeholt. Der Verlauf der Aufstellung war aber etwas zähflüssig und mühsam – da ich zugleich Aufsteller als auch derjenige mit dem inhaltlichen Thema sowie der „Erfinder“ des Aufstellungsformats war, ist das jetzt aber auch nicht überraschend. Ich war *leicht* überfordert…😉

Die Kernidee – das Anzapfen der Gruppenintelligenz – hat aber funktioniert. Es war spannend zu erkennen dass man die Selbstorganisationsfähigkeit einer Gruppe – und damit die Gruppenintelligenz – so leicht anzapfen und anregen kann.

Zusammengefaßt lässt sich sagen, dass die Idee der Anwendung der systemischen Ansätze auf IT-Themen an beiden Abenden funktioniert hat.

Wir als Organisatoren sind daher sehr zufrieden mit den Abenden und Erkenntnissen und haben schon den nächsten Termin für den Oktober geplant: 30. Oktober 2009.

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